Datenbank

Woran haben bisher Studierende der DIPLOMA mit Bestleistungen geforscht?

In dieser Datenbank finden Sie Informationen zu als ausgezeichnet eingestuften B.A. und M.A.-Abschlussarbeiten von Studierenden in ihren jeweiligen Fachbereichen.

Titel Fachbereich ErstgutachterIn AutorIn
Integration von Information in den Straßenverkehr mittels erweiterter Realität (2019) Fachbereich Gestaltung Prof'in Dr'in Bärbel Kühne Christoph Raucheis

Christoph Raucheis entwickelte ein Anzeigesystem für Automobile, dass dem Fahrer die relevanten Informationen direkt in seinem Blickfeld anzeigt und ihn dadurch möglichst wenig vom Straßenverkehr ablenkt.

Unaufmerksamkeit und Ablenkung ist im schweizer Straßenverkehr laut einem Bericht der ASTRA eine der Hauptunfallursachen (vgl. ASTRA 2018, S. 14).  In Deutschland wird diese Unfallursache statistisch bisher nicht erfasst. Dabei könnten die Automobilhersteller den Fahrer gerade durch neuartige Anzeigesysteme mehr unterstützen, als ihn abzulenken.

Das Ziel des Bachelor-Arbeit besteht darin, ein Anzeigesystem für Automobile zu entwickeln, dass dem Fahrer die relevanten Informationen direkt in seinem Blickfeld anzeigt und ihn somit möglichst wenig vom Straßenverkehr ablenkt. Dies geschieht durch die Kombination der Darstellung mittels erweiterter Realität auf einem Head-­up-Display, als eine sinnvolle Alternative zur vermehrten Informationsdarstellung auf Displays außerhalb des Blickfeldes. Die Gestaltung der Information spielt für ihre Wahrnehmung eine erhebliche Rolle. Das visuelle Konzept wird durch wahrnehmungspsychologische Faktoren erklärt.

Das Konzept ist in Richtung der Automobilhersteller gerichtet und beschränkt sich auf den Einsatz im Automobilbereich. Hier sieht der Verfasser den größten Nutzen und die größte Reichweite. Eine Weiterführung für Motorräder, Züge, Busse und Fahrräder ist denkbar.

K.I.LL Digitalism – Kreativität und Design im Spannungsfeld digitaler Medien und Künstlicher Intelligenz (2019) Fachbereich Gestaltung Stefanie Reich, Produktdesignerin M.A. Jenny Habermehl

„Design und Kreativität werden durch neue Technologien eine Entwicklung durchmachen, die, wenn wir Designerinnen und Designer uns früh genug einbringen und verantwortungsvoll damit umgehen, eine Bereicherung darstellen kann.“

Wie kann eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Künstlicher Intelligenz und Designschaffenden zukünftig aussehen? Und wie wirkt sich diese auf die Kreativität des Menschen aus?

In ihrer Masterarbeit finden Jenny Habermehl und die Künstliche Intelligenz AIDO (eine fiktive Figur mit dem langen Namen Artificial Intelligence for Design and Operation) Antworten zwischen Realität und Utopie: ein Perspektivwechsel zwischen Mensch und Maschine.

Für die grafische Umsetzung des Buches wurde in generativer Gestaltung mit Hilfe von Codes gearbeitet.

Blackbox Depression (2019) Fachbereich Gestaltung Prof. Dr. Andreas Ken Lanig Melanie Leisten

Ausgehend von einem Kernproblem der Krankheit Depression entwickelte Melanie Leisten die „Blackbox Depression“, um zentrale Aspekte dieser Krankheit sichtbar zu machen und einen kommunikativen Zugang zu ermöglichen.

Die „Blackbox Depression“ macht auf eines der Kernprobleme der Krankheit Depression aufmerksam: Die Erkrankten verstecken ihr inneres Befinden hinter einer heiteren Maske, aus Angst, ‚abgestempelt‘ zu werden. Die zusätzliche Anstrengung des Versteckspiels verzögert oder verhindert gar den Heilungsprozess. Die „Blackbox Depression“ macht die Vielschichtigkeit der Krankheit auf verschiedenen Ebenen sichtbar und hat das Ziel, die Kommunikation über die Krankheit zu ermöglichen.

Der Deutsche Designer Club DDC ehrte die Abschlussarbeit "Blackbox Depression" von Melanie Leisten als Gewinnerin beim Wettbewerb "Gute Gestaltung 2019".

Stiftungen und ihre Besteuerung – eine Gestaltungsmöglichkeit im Rahmen der Unternehmensnachfolge (2019) Fachbereich Wirtschaft und Recht Prof. Dr. Michael Philippi Christoph Knöppler

Der Autor geht in seiner Master-Thesis folgender Fragestellung nach: „Welche Vor- und Nachteile hat die Stiftung als Nachfolgeinstrument für Unternehmen gegenüber der klassischen Vererbung?“

Aus der Fragestellung ergibt sich ein Vergleich (angewandte Methode) der beiden Alternativen. Hierzu wird zuerst eine Beschreibung der beiden Varianten vorgenommen. Die Beschreibung erfolgt anhand vorher definierter Kriterien. Im weiteren Verlauf dienen die Kriterien als Grundlage für den Vergleich.

Hierbei wird eine zeitliche Einschränkung (Stiftungen Stand heute; kein großer Rückblick in die Vergangenheit) und eine sachliche Einschränkung (es wird zwischen der klassischen Vererbung/ Verschenkung und der Stiftung als Nachfolgeinstrument unterschieden; eventuell weitere vorhandene Möglichkeiten der Vermögensübertragung werden nicht beachtet).

Inhalt
Die Arbeit wird eingeleitet durch eine Problemstellung und Ziel der Thesis. Der Gliederungspunkt 2. definiert Begriffe und stellt die Vergleichskriterien vor. Das 3. Kapitel stellt die Unternehmensnachfolge im Rahmen der klassischen Vererbung oder Schenkung vor, um im anschließenden Kapitel die Stiftung in ihren verschiedenen Ausprägungen zu untersuchen. Im 5. Kapitel wird ein Vergleich der Alternativen angestellt. Im 6. Kapitel erfolgt eine Bewertung des Vergleichs mit anschließender Schlussbetrachtung. Bei der Gestaltung der Übergänge der einzelnen Kapitel wird viel Transparenz durch folgende Fragestellungen geschaffen: Zu Beginn des Kapitels: Was wird in dem Kapitel gemacht? Zum Ende des Kapitels: Welche Ergebnisse/ Teilergebnisse wurden erzielt? Was ist der Ertrag des Kapitels?

Probleme und Herausforderungen im Destinationsmanagement durch Overtourism – Entwicklungsanalysen und Handlungsempfehlungen für ausgewählte Destinationen (2019) Fachbereich Wirtschaft und Recht Prof. Dr. Stefan Siehl Silvana Wrusch

Diese Bachelor-Abschlussarbeit befasst sich mit der Problematik des Phänomens Overtourism, welches im Zusammenhang mit immer mehr Destinationen genannt wird und einen rasanten Anstieg innerhalb der letzten Monate verzeichnen konnte.

Der Leser erhält zunächst eine grundsätzliche Themeneinordnung. Anschließend erfolgen mehrere Begriffsdefinitionen sowie eine Erläuterung zum Massentourismus, Overtourism und dem Destinationsmanagement. Dann wird der Overtourism anhand ausgewählter Destinationen veranschaulicht, indem die Entstehung und die Auswirkungen beschrieben werden. Im darauffolgenden Abschnitt werden Handlungsempfehlungen für betroffene Destinationen gegeben, wobei die Empfehlungen in verschiedenen Dimensionen betrachtet werden. Die Thematik wird durch Experteninterviews vertieft und analysiert und es erfolgt eine Auswertung der durchgeführten Interviews bzw. der dadurch gewonnenen Erkenntnisse.

Zum Ende der Arbeit wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben. Die visuelle Aufbereitung erfolgt mittels Statistiken sowie Grafiken.

Tür- und Angelgespräche zwischen Eltern und frühpädagogischen Fachkräften: Professionalisierung einer herausfordernden Begegnung (2017) Fachbereich Gesundheit und Soziales Dr. Simone Hess Eva Hoffmann

Im Rahmen der Nachhaltigkeit bezüglich des Schaffens von Chancengleichheit muss sich in Zukunft nach Rupp und Neumann mit einem „umfassenderen Bildungsbegriff“ auseinandergesetzt werden, der die Begleitung des Lebensumfeldes des Kindes in seiner Komplexität inkludiert.

Dieser Aspekt wird ein zentrales Element der vorliegenden Bachelor-Arbeit darstellen, wenn der Frage nachgegangen wird, wie alltagsorientierte Familienbegleitung im professionell frühpädagogischen Kontext gestaltet werden kann.

Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf Tür- und Angelgespräche zwischen Eltern und frühpädagogischen Fachkräften gelegt. Es soll nach Voraussetzungen sowie Chancen dieser Alltagsnähe und erforderlichen Kompetenzen seitens der Fachkraft geforscht werden.

Einfluss und Auswirkungen von Bindungsstörungen auf die soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes (2019) Fachbereich Gesundheit und Soziales Evelyn Forster-Swaihel Laura Dillenkofer

Wie genau kann eine Bindung zwischen einem Kind und seiner Bindungsperson entstehen? Und wie ist es möglich, dass einige Kinder eine sicher Bindung entwickeln, während bei anderen Kinder eine unsichere entsteht? Ist ein unsicher gebundenes Kind auch bindungsgestört?

Wie genau entwickelt sich eine Bindungsstörung? Welchen Einfluss und Auswirkungen haben diese auf die soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes? Diese Fragen werden im weiteren Verlauf der Arbeit geklärt.

Außerdem wird die Hypothese dieser Arbeit: Kinder mit einer Bindungsstörung zeigen Entwicklungsverzögerungen im sozialen und emotionalen Bereich, bearbeitet und im Fazit schließlich diskutiert.