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Woran haben bisher Studierende der DIPLOMA mit Bestleistungen geforscht?

In dieser Datenbank finden Sie Informationen zu als ausgezeichnet eingestuften B.A. und M.A.-Abschlussarbeiten von Studierenden in ihren jeweiligen Fachbereichen.

Titel Fachbereich ErstgutachterIn AutorIn
Multisensorisches Marketing als Instrument der Marketingpolitik mit dem Ziel der Absatzsteigerung Fachbereich Wirtschaft und Recht Ina Schiffgens (Dipl. Wirtschaftsjuristin) Sebastian Seiler

Verlagsveröffentlichung Bachelorarbeit (SS 2020)

Fachbereich BWL (Offline-Marketing und Online-Marketing)

DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen

Autor: Sebastian Seiler

 

 

 

 

 

Multisensorisches Marketing als Instrument der Marketingpolitik mit dem Ziel der Absatzsteigerung

Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der These, dass multisensorisches Marketing als Instrument der Marketingpolitik mit dem Ziel der Absatzsteigerung eingesetzt werden kann.

Mittels Literaturrecherche wird diese These nachfolgend in acht Teilen untersucht. Der erste Teil beinhaltet die Einführung in die Thematik und gibt einen Eindruck über den Aufbau der Arbeit. Im zweiten Teil wird der Begriff des klassischen Marketings abgegrenzt, bevor im dritten Teil auf die Eigenschaften und Funktionsweise des multi-sensorischen Marketings eingegangen wird. Die Zusammenhänge zwischen multi-sensorischem Marketing und Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften werden gemeinsam mit den Funktionsweisen der fünf menschlichen Sinnesorgane im vierten Teil erläutert. Darauf aufbauend wird im fünften Teil der Arbeit auf den Einsatz multisensorischen Marketings zur Absatzsteigerung eingegangen. Im sechsten Teil werden die Vor- und Nachteile des Einsatzes multisensorischen Marketings untersucht, bevor im siebten Teil ein Unternehmen vorgestellt werden soll, welches seine Kunden über alle Sinneskanäle anspricht. Der achte Teil wird ein Fazit sowie einen Ausblick in die zukünftige Entwicklung der multisensorischen Kundenansprache beinhalten.

In Zeiten globalisierter Märkte, in denen Produkte leicht substituierbar sind, müssen Unternehmen Überlegungen anstellen, wie sie sich von Wettbewerbern abheben und Alleinstellungmerkmale etablieren können, um die angebotenen Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen und Kunden nachhaltig zu binden. Werbemaßnahmen wie Fernseh-, Radio- oder Zeitschriftenwerbung, die Kunden akustisch oder visuell, entweder mono- oder duosensorisch, ansprechen, sind an ihre Grenzen gestoßen, weswegen sie immer weniger effektiv sind und sich nicht mehr im Gedächtnis der Kunden festsetzen.

 

Weiterführende Informationen:

GRIN Verlag 
978-3-346-34086-3 (ISBN)

 

 

Zum Autor: 

Sebastian Seiler studierte als Zeitsoldat berufsbegleitend an der DIPLOMA Hochschule (SS 2016 bis SS 2020).

Die o.g. zu verzeichnende Verlagsveröffentlichung stellt den Höhepunkt seines fachwissenschaftlichen Studiums dar.

Gegenwärtig absolviert der Autor ein Duales Master-Studium (M.Sc. "Digitales Projektmanagement") an der Europäischen Fachhochschule, Rhein/Erft. 

 

Zwischen Erfolgsdruck und Fürsorge: Kindheit in China. Eine Darstellung von Kindheit und Kindererziehung in der Volksrepublik China in Auseinandersetzung mit Fachliteratur (2020) Fachbereich Gesundheit und Soziales Diplompädagogin Dorothea Witt Anke Scholl

Als expandierende wirtschaftliche Großmacht wächst Chinas Bedeutung für die wirtschaftliche und außenpolitische Zusammenarbeit. Die Arbeit leistet mit ihrer profunden Darstellung der Kindererziehung in der Volksrepublik China einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der chinesischen Kultur.

China hat eine jahrtausendealte Geschichte und Kultur mit zahlreichen politischen Umbrüchen, die sich auch in den Erziehungskonzepten widerspiegeln. Der Konfuzianismus, der Geist des Kollektivismus und der Einfluss der kommunistischen Partei sind für das Verständnis der Kultur und der Erziehung ebenso bedeutsam wie Chinas Ringen um Modernisierung und seine Öffnung zum Westen.

Die Arbeit geht den Fragen nach, welchen Einflussfaktoren die chinesische Kindererziehung unterliegt, wie Kindererziehung konkret gestaltet wird - gezeigt am Beispiel des Kindergartens, welche Chancen und Risiken sich aus der chinesischen Erziehungsphilosophie ergeben für die Entwicklung der Persönlichkeit. Dabei betrachtet sie die chinesische Erziehungsphilosophie im Spannungsfeld zwischen Individualismus und Kollektivismus.

Wie Kinder ihren Stadtteil erleben: Eine Auseinandersetzung mit Martha Muchows Studie "Lebensraum des Großstadtkindes" und eine Gegenüberstellung mit den Ergebnissen des Projekts "Stadtteilbegehungen" in einer Kindertagesstätte in Hamburg Uhlenhorst (2020 Fachbereich Gesundheit und Soziales Diplompädagogin Dorothea Witt Nadine Nölle-Hill

Die Arbeit leistet einen eigenständigen empirischen Beitrag zur Sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung.
Basierend auf der Auseinandersetzung mit Martha Muchows Studien zum "Lebensraum des Großstadtkindes" im Zeitalter der Moderne erforscht die Autorin, wie sich Kinder ihren Lebensraum im Zeitalter der Postmoderne erschließen, in dem gleichen Stadtteil, den auch Martha Muchow erforscht hat.

Im theoretischen Teil der Arbeit legt die Autorin das Fundament für die eigene ethnografische Studie zur kindlichen Erschließung der eigenen Lebenswelt. Sie setzt sich sehr intensiv mit der Studie Martha Muchows "Lebensraum des Großstadtkindes" auseinander, bettet sie in ihren historischen Kontext ein, setzt sich mit dem methodischen Vorgehen Martha Muchows auseinander und entwickelt daraus ein eigenes methodisches Design. Martha Muchows Analyse des Lebensraums als "Streifraum", den Kinder nach eigenen Kriterien nutzen, greift sie hierbei auf, ebenso deren Erkenntnisse zum kindlichen Erleben von Raum und Zeit.

Zur Entwicklung des eigenen Forschungsdesigns setzt sich die Autorin mit dem Paradigma der Sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung und mit der Raumsoziologie nach Martina Löw auseinander.

Anhand einer Analyse einiger ausgewählter Fotos aus dem Projekt "Stadtteilbegehungen", das die Autorin mit Kindern einer Kita in Hamburg Uhlenhorst durchgeführt hat, stellt die Autorin das Kind als einen eigenständigen Gestalter seiner Lebenswelt vor. Die Ergebnisse der eigenen ethnografischen Untersuchung werden denen aus Martha Muchows Studie gegenübergestellt und Gemeinsamkeiten benannt: die Bedeutung von funktionsdiffusen Räumen und des unbeaufsichtigten Spielens für das Erschließen der eigenen Lebenswelt.

Integration von Information in den Straßenverkehr mittels erweiterter Realität (2019) Fachbereich Gestaltung Prof'in Dr'in Bärbel Kühne Christoph Raucheis

Christoph Raucheis entwickelte ein Anzeigesystem für Automobile, dass dem Fahrer die relevanten Informationen direkt in seinem Blickfeld anzeigt und ihn dadurch möglichst wenig vom Straßenverkehr ablenkt.

Unaufmerksamkeit und Ablenkung ist im schweizer Straßenverkehr laut einem Bericht der ASTRA eine der Hauptunfallursachen (vgl. ASTRA 2018, S. 14).  In Deutschland wird diese Unfallursache statistisch bisher nicht erfasst. Dabei könnten die Automobilhersteller den Fahrer gerade durch neuartige Anzeigesysteme mehr unterstützen, als ihn abzulenken.

Das Ziel des Bachelor-Arbeit besteht darin, ein Anzeigesystem für Automobile zu entwickeln, dass dem Fahrer die relevanten Informationen direkt in seinem Blickfeld anzeigt und ihn somit möglichst wenig vom Straßenverkehr ablenkt. Dies geschieht durch die Kombination der Darstellung mittels erweiterter Realität auf einem Head-­up-Display, als eine sinnvolle Alternative zur vermehrten Informationsdarstellung auf Displays außerhalb des Blickfeldes. Die Gestaltung der Information spielt für ihre Wahrnehmung eine erhebliche Rolle. Das visuelle Konzept wird durch wahrnehmungspsychologische Faktoren erklärt.

Das Konzept ist in Richtung der Automobilhersteller gerichtet und beschränkt sich auf den Einsatz im Automobilbereich. Hier sieht der Verfasser den größten Nutzen und die größte Reichweite. Eine Weiterführung für Motorräder, Züge, Busse und Fahrräder ist denkbar.

K.I.LL Digitalism – Kreativität und Design im Spannungsfeld digitaler Medien und Künstlicher Intelligenz (2019) Fachbereich Gestaltung Stefanie Reich, Produktdesignerin M.A. Jenny Habermehl

„Design und Kreativität werden durch neue Technologien eine Entwicklung durchmachen, die, wenn wir Designerinnen und Designer uns früh genug einbringen und verantwortungsvoll damit umgehen, eine Bereicherung darstellen kann.“

Wie kann eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Künstlicher Intelligenz und Designschaffenden zukünftig aussehen? Und wie wirkt sich diese auf die Kreativität des Menschen aus?

In ihrer Masterarbeit finden Jenny Habermehl und die Künstliche Intelligenz AIDO (eine fiktive Figur mit dem langen Namen Artificial Intelligence for Design and Operation) Antworten zwischen Realität und Utopie: ein Perspektivwechsel zwischen Mensch und Maschine.

Für die grafische Umsetzung des Buches wurde in generativer Gestaltung mit Hilfe von Codes gearbeitet.

Blackbox Depression (2019) Fachbereich Gestaltung Prof. Dr. Andreas Ken Lanig Melanie Leisten

Ausgehend von einem Kernproblem der Krankheit Depression entwickelte Melanie Leisten die „Blackbox Depression“, um zentrale Aspekte dieser Krankheit sichtbar zu machen und einen kommunikativen Zugang zu ermöglichen.

Die „Blackbox Depression“ macht auf eines der Kernprobleme der Krankheit Depression aufmerksam: Die Erkrankten verstecken ihr inneres Befinden hinter einer heiteren Maske, aus Angst, ‚abgestempelt‘ zu werden. Die zusätzliche Anstrengung des Versteckspiels verzögert oder verhindert gar den Heilungsprozess. Die „Blackbox Depression“ macht die Vielschichtigkeit der Krankheit auf verschiedenen Ebenen sichtbar und hat das Ziel, die Kommunikation über die Krankheit zu ermöglichen.

Der Deutsche Designer Club DDC ehrte die Abschlussarbeit "Blackbox Depression" von Melanie Leisten als Gewinnerin beim Wettbewerb "Gute Gestaltung 2019".

Stiftungen und ihre Besteuerung – eine Gestaltungsmöglichkeit im Rahmen der Unternehmensnachfolge (2019) Fachbereich Wirtschaft und Recht Prof. Dr. Michael Philippi Christoph Knöppler

Der Autor geht in seiner Master-Thesis folgender Fragestellung nach: „Welche Vor- und Nachteile hat die Stiftung als Nachfolgeinstrument für Unternehmen gegenüber der klassischen Vererbung?“

Aus der Fragestellung ergibt sich ein Vergleich (angewandte Methode) der beiden Alternativen. Hierzu wird zuerst eine Beschreibung der beiden Varianten vorgenommen. Die Beschreibung erfolgt anhand vorher definierter Kriterien. Im weiteren Verlauf dienen die Kriterien als Grundlage für den Vergleich.

Hierbei wird eine zeitliche Einschränkung (Stiftungen Stand heute; kein großer Rückblick in die Vergangenheit) und eine sachliche Einschränkung (es wird zwischen der klassischen Vererbung/ Verschenkung und der Stiftung als Nachfolgeinstrument unterschieden; eventuell weitere vorhandene Möglichkeiten der Vermögensübertragung werden nicht beachtet).

Inhalt
Die Arbeit wird eingeleitet durch eine Problemstellung und Ziel der Thesis. Der Gliederungspunkt 2. definiert Begriffe und stellt die Vergleichskriterien vor. Das 3. Kapitel stellt die Unternehmensnachfolge im Rahmen der klassischen Vererbung oder Schenkung vor, um im anschließenden Kapitel die Stiftung in ihren verschiedenen Ausprägungen zu untersuchen. Im 5. Kapitel wird ein Vergleich der Alternativen angestellt. Im 6. Kapitel erfolgt eine Bewertung des Vergleichs mit anschließender Schlussbetrachtung. Bei der Gestaltung der Übergänge der einzelnen Kapitel wird viel Transparenz durch folgende Fragestellungen geschaffen: Zu Beginn des Kapitels: Was wird in dem Kapitel gemacht? Zum Ende des Kapitels: Welche Ergebnisse/ Teilergebnisse wurden erzielt? Was ist der Ertrag des Kapitels?

Probleme und Herausforderungen im Destinationsmanagement durch Overtourism – Entwicklungsanalysen und Handlungsempfehlungen für ausgewählte Destinationen (2019) Fachbereich Wirtschaft und Recht Prof. Dr. Stefan Siehl Silvana Wrusch

Diese Bachelor-Abschlussarbeit befasst sich mit der Problematik des Phänomens Overtourism, welches im Zusammenhang mit immer mehr Destinationen genannt wird und einen rasanten Anstieg innerhalb der letzten Monate verzeichnen konnte.

Der Leser erhält zunächst eine grundsätzliche Themeneinordnung. Anschließend erfolgen mehrere Begriffsdefinitionen sowie eine Erläuterung zum Massentourismus, Overtourism und dem Destinationsmanagement. Dann wird der Overtourism anhand ausgewählter Destinationen veranschaulicht, indem die Entstehung und die Auswirkungen beschrieben werden. Im darauffolgenden Abschnitt werden Handlungsempfehlungen für betroffene Destinationen gegeben, wobei die Empfehlungen in verschiedenen Dimensionen betrachtet werden. Die Thematik wird durch Experteninterviews vertieft und analysiert und es erfolgt eine Auswertung der durchgeführten Interviews bzw. der dadurch gewonnenen Erkenntnisse.

Zum Ende der Arbeit wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben. Die visuelle Aufbereitung erfolgt mittels Statistiken sowie Grafiken.

Tür- und Angelgespräche zwischen Eltern und frühpädagogischen Fachkräften: Professionalisierung einer herausfordernden Begegnung (2017) Fachbereich Gesundheit und Soziales Dr. Simone Hess Eva Hoffmann

Im Rahmen der Nachhaltigkeit bezüglich des Schaffens von Chancengleichheit muss sich in Zukunft nach Rupp und Neumann mit einem „umfassenderen Bildungsbegriff“ auseinandergesetzt werden, der die Begleitung des Lebensumfeldes des Kindes in seiner Komplexität inkludiert.

Dieser Aspekt wird ein zentrales Element der vorliegenden Bachelor-Arbeit darstellen, wenn der Frage nachgegangen wird, wie alltagsorientierte Familienbegleitung im professionell frühpädagogischen Kontext gestaltet werden kann.

Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf Tür- und Angelgespräche zwischen Eltern und frühpädagogischen Fachkräften gelegt. Es soll nach Voraussetzungen sowie Chancen dieser Alltagsnähe und erforderlichen Kompetenzen seitens der Fachkraft geforscht werden.

Einfluss und Auswirkungen von Bindungsstörungen auf die soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes (2019) Fachbereich Gesundheit und Soziales Evelyn Forster-Swaihel Laura Dillenkofer

Wie genau kann eine Bindung zwischen einem Kind und seiner Bindungsperson entstehen? Und wie ist es möglich, dass einige Kinder eine sicher Bindung entwickeln, während bei anderen Kinder eine unsichere entsteht? Ist ein unsicher gebundenes Kind auch bindungsgestört?

Wie genau entwickelt sich eine Bindungsstörung? Welchen Einfluss und Auswirkungen haben diese auf die soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes? Diese Fragen werden im weiteren Verlauf der Arbeit geklärt.

Außerdem wird die Hypothese dieser Arbeit: Kinder mit einer Bindungsstörung zeigen Entwicklungsverzögerungen im sozialen und emotionalen Bereich, bearbeitet und im Fazit schließlich diskutiert.